Willkommen auf der Website der Katzennothilfe ASSISI e. V.

08.01.2018

Einmal monatlich besuchen wir das Pflegeheim für eine Streichelstunde. So auch im Dezember:

Die nächste Streichelstunde findet am 17. Januar statt.

18-01-08 NikolausDie Vorweihnachtszeit brachte uns im vergangenen Jahr leider einige schlimme Fälle und Elend. Am Nikolaustag hing ein Beutel mit 5 Katzenbabies an unserer Tür, eins davon schon tot. Ein Zweites starb gleich nach der Erstversorgung und das Dritte nach drei Tagen. Um die beiden übrig gebliebenen Kätzchen sorgen wir uns noch.

 

18-01-08 OttoSchottStraße.jpgDieser unkastrierte Kater wurde von einem Ehepaar aus München beim Spaziergang in der Otto-Schott-Straße gefunden. Er hatte schwere Verletzungen im Gesicht. Nachdem das Ehepaar Alles in Bewegung gesetzt hatte, um Hilfe zu erhalten, riefen sie bei uns an. Als wir dort eintrafen, bot sich uns ein entsetzliches Bild. Nach mehreren Versuchen gelang es uns, das Tier einzufangen. Sofort fuhren wir zum Tierarzt. Leider konnte er für das Tier nichts mehr tun. Das Gesicht war durch einen riesigen Tumor total zerfressen und wucherte weiter. Es blieb nur eine schnelle Erösung. Das Tier muss über Monate und Wochen höllische Qualen erlitten haben. Warum ist es niemandem aufgefallen und warum hat sich niemand gekümmert?

Am 24. 12. erhielten wir von einem Bauernhof aus Nohra einen Anruf, dass 2 kranke Katzenbabies gefunden wurden. Wenn wir uns nicht ihrer annehmen würden, würde man sie töten, so die Aussage. Als wir sie holten waren sie mehr tot als lebendig. Etwa 4 Wochen alt. Untergewichtig , dehydriert, mit starken Verkrustungen der Augen. Sie rangen nach Luft, sodass wir dachten, dass sie ersticken. Außerdem mit starkem Pilzbefall. Fressen und trinken konnten sie nicht allein, sodass jede Stunde tröpfchenweise etwas verabreicht werden musste.

18-01-08 Kläuschen ResiDer Tierarzt war der Ansicht, dass die Augen des kleinen „Kläuschen“ nicht mehr zu retten seien. Doch wie durch ein Wunder und durch intensive Eingabe von Augentropfen besserten sie sich langsam. Inzwischen kann er auch wieder ein wenig sehen. Es wird noch eine ganze Weile brauchen, aber wir haben große Hoffnung, dass er ganz gesunden wird.

Die kleine, schwarze „Resi“ stabilisiert sich auch ganz langsam. Auch wenn sie sehr zart ist, sie hat einen sehr starken Lebenswillen. Der Pilzbefall hat sie am schlimmsten getroffen.

In den Abendstunden des 29. 12. brachte uns die Feuerwehr zwei kleine Katzenkinder.  Sie wurden schreiend auf der Straße und zwischen den Müllcontainern gefunden. Zuerst schienen sie, gesundheitlich nicht auffällig zu sein. „Füchschen“, der kleine rote Kater, verweigerte jedoch plötzlich das Futter und bekam hohes Fieber. Nach sofortiger Behandlung geht es ihm schon sichtbar besser.

„Klara“, das Katzenmädchen, hat es weitaus schlimmer getroffen: Sie hat in den Hinterbeinchen kaum Kraft und kann auch keine Nahrung aufnehmen. Auch sie hatte hohes Fieber und wird mit Antibiotika, Fiebermittel und Schmerzmittel behandelt. Wir sind täglich mit beiden Katzen beim Tierarzt.

 

Wir sagen Danke für Ihre Hilfe im Jahr 2017!

All unseren Mitgliedern, Paten und Freunden des Vereins wünschen wir von Herzen eine besinnliche Advendszeit und ein lichtes, frohes Weihnachtsfest, sowie ein  hoffnungsvolles, gesundes neues Jahr!

17-12-04 Weihnachten
Einen tiefempfundenen Dank für all Ihre Hilfe und Unterstützung für unsere Notfällchen!
Ein kampfreiches, arbeitsreiches, aber auch erfolgreiches Jahr liegt hinter uns.
Vieles konnten wir bewegen. Darunter beispielsweise:

  • einmal monatlich eine Streichelstunde im Pflegeheim
  • ein Interview bei Radio Lotte am 4. Oktober 2017
  • ein Artikel in der Thüringischen Landeszeitung am 21. Oktober 2017
  • eine Reportage bei Salve TV am 28. November 2017

Viele dramatische Notrufe gingen ein und oft konnten wir hilfreich beraten. Wir werden weiterhin unsere ganze Kraft für all die armen, geschundenen und von Menschenhand misshandelten Tiere einsetzen und wünschen uns, dass das Interesse an unserem Verein wächst und und sich mehr Menschen für die Tiere einsetzen, mit Herz und Verstand.

Bitte zünden auch Sie ein Licht für all unsere Mitgeschöpfe an und tragen es durch das neue Jahr in Ihrem Herzen!

 

Wir waren zu Gast bei Salve TV! Klicken Sie bitte folgenden Link an, um das Interview mit Maria Feist zu sehen.

http://salve-tv.net/services/videoplay.php?videoID=19426&px=400&py=&bg=FFFFFF&autoplay=true

 

04.12.2017
Rückblick

17-12-04 Isolde„Isolde“ (grau getigert, Kartäuser-Mix) kam am 17.11. aus Wohlsborn mit einem schwerverletzten, blutigen Auge. Nach Behandlung geht es ihr etwas besser. Es muss weiter beobachtet werden inwieweit das Auge noch Sehkraft hat.

 

17-12-04 Olaf2„Olaf“ wurde von zwei Spaziergängerinnen am 16.11. im Wald bei Schöndorf gefunden. Er war leider innerlich schwer krank. Nur 14 Tage konnten wir ihm Geborgenheit und Liebe schenken, denn am 28.11. mussten wir ihn über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Eine Rettung war nicht mehr möglich.

 

 

17-12-04 Paul und Paula

 

„Paula und Paul“ (grau getigert und schwarz) wurden als Fundtiere am 19.11. total unterkühlt und abgemagert mit einem starken Untergewicht gebracht. Nach Behandlung und stündlicher Fütterung hat sich ihr Zustand stabilisiert und sie nehmen an Gewicht zu.

17-12-04 Knuddel

 

„Knuddel“  wurde am 17.11. von 10 Personen am Hang in Weimar West eingefangen, nachdem die Nacht zuvor ein leises, verzweifeltes Wimmern von den Anwohnern vernommen wurde. Er ist etwa 4 Wochen alt und kam total verschreckt und unterkühlt an. Nach einer Woche hat er an Gewicht und Temperatur zugenommen.

 

14.11.2017
Rückblick

17-11-14 Würmi

Dem kleinen „Würmi“ gab der Tierarzt damals kein Jahr, nun ist er schon 7,5 Jahre alt. Seit einiger Zeit ist er jedoch sehr hinfällig und frisst auch kaum. Er bekam vom Arzt Antibiotika und Schmerzmittel, da er eine starke Entzündung im Mäulchen hat. Eigentlich müsste er operiert werden und alle Zähne gezogen werden. Da er aber eine Narkose nicht überstehen würde, müssen wir abwarten was die Zeit bringt. Wir werden noch einmal mit dem Arzt sprechen, was es noch für Alternativen gibt.

17-11-14 Berta

„Berta“ kam vor 10 Tagen aus Bad Berka zu uns. Sie hatte eine große Bisswunde und saß sehr verstört auf einer Ampelkreuzung. Nach Behandlung mit Antibiotika und Schmerzmittel geht es ihr etwas besser. An ihrer Scheu und Ängstlichkeit arbeiten wir noch und hoffen sehr, dass sie bald Zutrauen findet.

17-11-14 Amadeus

Zwei Tage drauf bekamen wir einen dringenden Hilferuf, es ging um ein wahrscheinlich angeschossenes Katerchen. Das Ehepaar, das ihn fand, brachte ihn gleich zum Tierarzt zur Erstversorgung. Als der kleine „Amadeus“ zu uns kam, war er sehr unsicher und ängstlich. Er hat sich aber inzwischen gut in die Gemeinschaft eingelebt und bekommt noch Medikamente.

17-11-14 Oskar

Am Samstag Abend wurden wir auf ein klägliches Schreien eines Kätzchen an einem Hang in Weimar-West aufmerksam gemacht. Im strömenden Regen und Dunkelheit suchten wir mit einem Mitbewohner alles ab, aber leider vergebens, das Dickicht nahm uns jegliche Sicht.
1 Uhr nachts bekam ich von einem jungen Paar einen Anruf, dass es ein kleines Kätzchen, total durchnässt und eiskalt auf der Straße gefunden hatte. Das Tierchen („Oskar“) war sehr stark unterkühlt (35.6 C°) und nass bis auf die Haut. Nach einer Stunde notwendiger Versorgung schlief es erschöpft ein. Am Morgen hatte sich die Temperatur wieder normalisiert, aber ein auffällig verdrehtes Hinterbeinchen zeigte sich, sodass es erst einmal Schmerzmittel bekam und nun unserem Tierarzt vorgestellt wird.

06.11.2017
Rückblick

Ende Oktober berichtete die Thüringische Landeszeitung über unsere abenteuerliche Rettungsaktion im Poseckschen Garten, „Adele“ und die Arbeit unseres Vereins.

17-11-06_Zeitungsartikel

17-11-06_Gutendorf

Außerdem haben wir einen Neuzugang aus Gutendorf: Verhungert und verletzt wurde diese grau getigerte Katze gefunden. Sie ist sehr scheu und ängstlich, doch hat sie bei uns erst einmal einen sicheren Unterschlupf gefunden.

TONI e. V. sammelt für die Katzennothilfe Weimar. Nähere Informationen gibt es hier: http://www.toni-ev.de/katzennothilfe/

17.10.2017
Rückblick

Geschunden, gequält und voller Schmerzen, kamst du, kleine „Adele“, zu uns und wir konnten dir nur eine viel zu kurze Zeit, Wärme, Geborgenheit und all unsere Liebe geben. Ganz leise schliefst du in meinem Arm ein und dein letzter Herzschlag traf tief in mein Herz. Wir haben dich so sehr geliebt und du wirst tief in unserem Herzen weiter leben!

 

Hört die Dramatik nie auf? In den Abendstunden des 10.10. erreichte uns ein dringender Notruf, nachdem versucht wurde, den Tierschutz und das Tierheim Weimar zu verständigen. Jugendliche fanden im Stadtpark unter einem Busch 6 Katzenbabies, welche erst ein paar Stunden alt waren.
Mit Wärmebox ausgerüstet gingen wir sofort dem Ruf nach. Die Katzenmutter lief total verstört und ängstlich durch die Grünanlage. Erst nach 3 Stunden und kurz vor Dunkelheit gelang es uns, alle in Sicherheit zu bringen.
Das Muttertier ist noch immer sehr, sehr scheu. Sie kratzt, faucht und beißt, wenn man sich ihr nähert. Den Kleinen geht es derzeit aber gut und sie werden von der Mama versorgt.

 

08.10.2017
Rückblick

Ein dramatischer, lebensbedrohlicher Notruf erreichte uns vor einer Woche, ein sofortiges Handeln war unumgänglich: Man brachte uns eine Katze, welche zuvor mindestens zwei Wochen eingesperrt wurde, ohne Futter und Wasser. Sie war in einem entsetzlichen Zustand. Abgemagert bis auf die Knochen und total dehydriert. Das Fell war bis zum Brustkorb wie Beton, sodass die Haut sich zusammengezogen hatte und das Tier höllische Schmerzen erlitt.

 

Nach Behandlung durch den Tierarzt wurde eine schwere Nierenerkrankung und ein Herzleiden festgestellt. „Adele“, so haben wir sie genannt, bekam über mehrere Tage eine Infusion und mit unterschiedlichen Mitteln sowie Spezialfutter soll sie gerettet werden. Leider sieht es aber trotz bisheriger Bemühungen sehr schlecht aus, da sie die Nahrungsaufnahme verweigert. Tag und Nacht sind wir besorgt und bemüht, der Kleinen alles zu geben, was sie braucht – vor allem Liebe.

Das kleine „Fienchen“ wurde uns mit einem schlimmen Pilzbefall und Ohrmilben gebracht. Sie konnte kaum laufen und frass die ersten Tage nur, wenn man ihr das Futter ins Mäulchen gab. Jeden Tag musste sie gebadet und behandelt werden. Inzwischen ist der Pilzbefalll um zwei Drittel zurück gegangen und ihre Lebensfreude zurückgekehrt.

 


Der kleine „Fritzi“ wurde in der Nacht total durchnässt auf einer Landstraße gefunden und zu uns gebracht. Nach einer Wurm- und Parasitenbehandlung geht es ihm gut.

 


Unser „Karl“ machte uns auch viel Kummer und Sorgen: Ein harmloser Nabelbruch stellte sich als schlimmer Abzess heraus, sodass er operiert werden musste. Da „Karlchen“ an Ataxie leidet,  waren wir sehr verunsichert, jedoch blieb uns keine andere Wahl. Eine Kastration wurde auch gleich mit veranlasst. Zum Glück ging aber alles gut. „Karl“ ist nun noch anhänglicher geworden.

 

Dringend Spenden benötigt!

Da die vielen Notfälle und ständigen ärztlichen Behandlungen all unsere Mittel aufgebraucht haben und noch hohe Tierarzt-Kosten zu begleichen sind, bitten wir von Herzen, dringend uns, bzw. all unsere Notfe(ä)llchen zu unterstützen.

Wir sind dankbar und angewiesen auf jede noch so kleine Spende!

Bitte helfen Sie uns! Danke!

11.09.2017
Rückblick

Nach einer langen, bewegenden und sehr arbeitsreichen Zeit, melden wir uns heute mit diesem Bericht bei unseren Mitgliedern und Unterstützern zurück.

Trotz vierwöchiger Baumaßnahmen in unserer Pflegestelle, nahmen die Notfälle kein Ende. Wir hätten uns sehr gewünscht, wenn wir von Seiten des Tierschutzes und der Tierheime etwas Unterstützung bekommen hätten, aber leider blieb jegliche Hilfe aus. So kommt es, dass wir nicht allen Hilferufen nachgehen, sondern nur die schlimmsten Fälle versorgen können. Ansonsten versuchen wir natürlich Hilfestellung zu geben.

17-09-05 Maexchen

Das Kleine „Mäxchen“, welches total verwahrlost und unterernährt, bei einem Hotel in Mellingen gefunden wurde, musste lange Zeit ärztlich behandelt werden. Er war über und über mit Pilz befallen und hatte einen großen Abzess. Inzwischen hat er sich aber erholt und nimmt stetig zu, muss aber noch eine Weile beobachtet werden.

Am 09.08. erhielten wir einen Anruf aus dem ehemaligen Schlachthof, dass sich eine hochträchtige Katze im Betrieb aufhält. Wie sich herausstellte, hatten wir vor 1,5 Jahren schon einmal versucht, das Tier dort einzufangen, was leider scheiterte. Nach dem Einfangen, bekam zwei Tage später zwei Babies. „Mami“ war bis auf die Knochen abgemagert und hat Geardien. Nach Gabe von Medikamenten, hat sich ihr Stuhlgang wieder normalisiert und sie nimmt langsam zu. Etwa 2 Wochen später brachte man uns 4 kleine Fundbabies aus dem Kirschbachtal. „Mami“ nahm sich der 4 Kleinen sehr liebevoll an und wir unterstützten sie mit Zufütterung .

 

Am 23. 08. ging wieder ein Ruf ein: Diesmal war es eine hochträchtige Katzenmutter, die bei Blankenhein einer Spaziergängerin schreiend hinterherlief. Die Frau konnte sich dem Tier aber nicht annehmen, da sie eigene Katzen und einen Hund hat. Außerdem war die Katzenmutter total vermilbt und hatte Wurmbefall. Gleich nach der Übernahme fuhren wir zum Tierarzt und machten einen ersten Check. Außerdem erhielt sie Wurmmittel und wurde gegen Parasiten behandelt.

Trotz intensiver Bemühungen gelang es der Finderin nicht, vonseiten des Tierschutzes und der Tierheime Hilfe zu bekommen. Vor zwei Tagen hat die Katze nun vier kleine schwarze Babys bekommen und versorgt sie vorbildlich.

 

Am 17. 08. mußte erneut unser „Gysmo“ operiert werden (Schwanzamputation). Zu unserer großen Freude und Dankbarkeit gegenüber unserem Tierarzt, hat er diesen Eingriff gut verkraftet und sich erholt. Ab und an wird er aber Schmerzen verspüren, denn sein Beckentrümmerbruch lässt sich nicht mehr korrigieren.

 

Nun noch ein Bild von unserem prächtigen „Snowball“. Nachdem wir uns freuten ihn bald ein neues, schönes Zuhause ziehen zu lassen, bekamen wir dann doch eine Absage von der neuen Besitzerin. Er ist nicht nur eine Schönheit, auch sein Wesen ist einfach einmalig! Er möchte aber nur allein gehalten werden und keine Kinder unter 6 Jahren.17-09-05 Snowball

Katzennothilfe ASSISI jetzt auch auf YouTube!

Um Ihnen einen noch besseren Eindruck von unseren Katzen zu vermitteln, versorgen wir Sie ab jetzt mit YouTube-Videos. So hoffen wir, dass wir unsere Schützlinge noch schneller an fürsorgliche Familien vermitteln können.

 

 

 

21.07.2017
Wochenrückblick

17-07-21 Gysmo1

Eine Woche des großen Bangens und der Hoffnung zugleich liegt hinter uns. Wir mussten am 14.07. mit „Gysmo“ zur Not-OP. Trotz großer Sorge, dass er den Eingriff überlebt, blieb uns keine andere Wahl. Der Tierarzt musste seinen Darm wieder fixieren und eine große Wasseransammlung absaugen. Nach 5 Stunden kam „Gysmo“ wieder zu sich und wir konnten aufatmen.

Wir hoffen sehr, dass es trotz seines kritischen Zustands zu keiner weiteren Komplikation kommt. Ein erneuter Tierarztbesuch legte eine Trümmerfraktur des Beckens offen, sodass „Gysmos“ Schwanz amputiert werden muss. Weiterhin werden viele Untersuchungen und Tierarztbesuche von Nöten sein.

Wir bitten sehr um Unterstützung, damit wir weiter bestmöglichst für den kleinen Schatz sorgen können! Über sein Befinden werden wir natürlich weiterhin berichten.

 

Am 13.07. erreichte uns ein dringender Notruf aus Kranichfeld. Eine Familie hatte beim Waldspaziergang zwei etwa 10 Wochen alte Kitten in einem durchlöcherten Eimer gefunden. Alle Versuche, Hilfe durch den Tierschutz oder Tierheime zu bekommen, schlugen fehl, sodass wir die letzte Anlaufstelle waren.

Die beiden Kätzchen waren anfangs noch sehr verstört und scheu. Das hat sich inzwischen allerdings gelegt, sie sind aufgeweckt und freuen sich über Streicheleinheiten.

 


„Wer eine Tierseele rettet, rettet nicht die Welt, aber setzt ein Zeichen, dass die Welt noch zu retten ist.“


10.07.17
Wochenrückblick

17-07-08_Gysmo3

Am 04.07. erreichte uns ein Hilferuf aus dem Weimarer Land. Ein Retter hatte am Straßenrand eine total geschwächte und verletzte Katze gefunden. Er nahm an, dass sie angefahren wurde. Nachdem er alle Hebel in Bewegung setzte und mehrere Telefonate führte, war unser Verein sein letzter Rettungsanker.

Wir fanden ein hilfloses Wesen vor und brachten es in unsere Pflegestelle, wo wir sofort die ersten Maßnahmen durchführten. Der Kater hatte keinerlei äußerlichen Verletzungen, jedoch waren seine Hinterbeinchen gelähmt und sein Schwanz scheinbar abgestorben. Am darauffolgenden Tag stellte der behandelnde Tierarzt die gleiche Diagnose. Er stellte die Vermutung an, dass das Tier nicht angefahren, sondern eher gequetscht wurde. Eine solche Verletzung könnte er sich durch ein Kippfenster zugezogen haben. In den folgenden Tagen war es sehr unsicher, ob das Tier überhaupt überlebt. Fast täglich wurde der Kater beim Tierarzt mit Spritzen versorgt.  Seine Ausscheidungen sind sehr unkontrolliert und er benötigt ständig  Hilfe.

Am Sonntag Abend verschlechterte sich sein Zustand zusehends, sodass wir noch am Abend erneut die tierärztliche Praxis aufsuchen mussten. Die Atmung des Katers war flach und schnell, er hechelte nur noch. Ein cortisonhaltiges Medikament erweiterte seine Bronchien und schon in der Nacht besserte sich sein Zustand und er fing an, selbst Nahrung aufzunehmen.

„Gysmo“ ist ein kastrierter, aber nicht gechipter Kater, welcher sehr menschenbezogen ist und vermutlich ausgesetzt wurde. Nur mit viel Geduld wird sich „Gysmos“ Zustand verbessern; eine vollständige Genesung wird es nicht geben. In der nächsten Zeit werden weitere Untersuchungen vorgenommen. Um sicher zu gehen, dass „Gysmo“ alles bekommt, was ihm wieder Lebensmut und Kraft schenkt, benötigen wir dringend Unterstützung! Unsere ganze Liebe hat er schon.

Wenn Sie spenden möchten, dann bitte auf unser Vereinskonto mit dem Vermerk „Gysmo“.

 


02.07.17
Wochenrückblick

In der vergangenen Woche bekamen wir wieder Fragen zu Katzenproblemen und konnten Hilfestellung geben. Bei einem extremen Fall konnten wir hilfreich eingreifen: Katzenhalter haben ihre Tiere nach einem Umzug einfach zurückgelassen.  Eines der Tiere war hochtragend und brachte zwei Tage später ihre Babies in unserer Pflegestelle zur Welt. Da das Muttertier noch sehr unerfahren und jung ist, braucht sie große Unterstützung. Die Kleinen sind sehr untergewichtig und müssen stündlich zugefüttert werden.

 

Leider hat es ein Kleines, was auf dem Misthaufen entsorgt wurde (siehe unten), nicht geschafft. Um das Leben des zweiten Kätzchens kämpfen wir aber mit allen Kräften und hoffen sehr, dass es sich stabilisiert.


25.06.2017
Wochenrückblick

Auch in dieser Woche wurden uns zwei dramatische Notfälle gemeldet, bei denen wir schnell handeln mussten.

1. Notfall: weißer, 3 – 4 Jahre alter Kater, kastriert
Der Kater lag übersät von Zecken 6 Stunden in der prallen Sonne und kam nicht mehr auf die Beine. „Snowball“ ist ruhig und sein Wesen unbeschreiblich sanft.

 

2. Notfall:  Katzenmutter mit zwei Babies
Die Kleinen wurden auf einem Misthaufen entsorgt. Glücklicherweise konnten wir das schreiende Muttertier einfangen und in Sicherheit bringen. Die Katze war total ausgetrocknet und hatte sicher seit Tagen nichts gefressen. Außerdem litt sie an extremen Durchfall. Inzwischen kann sie sich mit unserer Hilfe wieder um ihren Nachwuchs kümmern.17-06-26 Babies schwarz


Wir als Verein kämpfen dafür und appellieren an alle Katzenhalter ihre Tiere kastrieren und chippen zu lassen!


Zahlreiche verwaiste Katzenbabys haben in den letzten Tagen und Wochen Aufnahme bei uns gefunden. Liebvoll werden die Babys mit der Flasche aufgezogen und wir hoffen, dass wir ihnen trotz fehlender Mutter einen guten Start ins Leben ermöglichen können!

♦ Unsere  Bankverbindung:

Katzennothilfe Assisi Weimar e. V.
IBAN: DE17 8205 1000 0163 0786 53
BIC: HELADEF1WEM


Advertisements